MINT-Konzept
MINT-Zentrum
EXPERIMENTIERFREUDE UND SELBSTERLEBTES LERNEN
Naturwissenschaftliches Konzept Schloss Neubeuern
Mit unserem modernen MINT-Zentrum öffnen wir den Weg zu fächerübergreifendem Unterricht, z. B. in englischer Sprache oder durch die Teilnahme an spannenden Wettbewerben mit vielfältiger Aufgabenstruktur. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Aufbau einer eigenverantwortlichen Lernkultur bei den SchülerInnen, welche die traditionellen Stärken Neubeuerns im digital gestützten Lehren und Lernen integriert und ins KI-Zeitalter weiterführt.
Dr. Thomas Strüngmann MINT-Zentrum
Mit dem Anschluss an ein staatlich unterstütztes plus-MINT-Talentförderprogramm ist Schloss Neubeuern das einzige naturwissenschaftliche Leistungszentrum in Bayern und hat zudem ein besonderes Lernlabor – ausgestattet nach modernsten Sicherheitsstandards. Ganz entscheidend hat uns der Altschüler Dr. Thomas Strüngmann bei der Realisierung des MINT-Zentrums unterstützt, weshalb es auch seinen Namen trägt.
In Kooperation mit der TUM und der LMU in München sowie der TH-Rosenheim stehen unseren MINT interessierten SchülerInnen vieleTüren zu Forschungsprojekten und der Teilnahme an Wettbewerben Praktika und Hospitationen offen. Damit ist Schloss Neubeuern ein wichtiger Anziehungspunkt für alle naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen, die ihre Zukunft schon heute mitgestalten möchten.
Plus MINT-Talentförderung
Für naturwissenschaftentlich talentierte Jugendliche
Plus-MINT-Verein
Als einziges plus-MINT-Internat in Bayern vergibt Schloss Neubeuern BAföG-Stipendien im Rahmen des plus-MINT-Talentförderungsprogramms.
Teilnahme Wettbewerbe
Erfolg im MINT-Bereich
Im Februar des Schuljahres 2024/25 nahm Schloss Neubeuern zum ersten Mal am oberbayerischen „Jugend forscht”-Wettbewerb an der TU in Rosenheim teil. Mehr als achtzig Schülerinnen und Schüler waren mit über fünfzig Projekten vertreten. Zur Teilnahme muss man sich mit einer schriftlichen mehrseitigen Projektbeschreibung bewerben. Allein hier zugelassen zu werden bedeutet sehr viel.
Die antretenden SchülerInnen werden in ihrem jeweils eingereichten Fachgebiet geprüft. Zu den Fachgebieten gehören Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. In den jeweiligen Fachgebieten „muss” es keine Platzierungen geben. Die Arbeiten werden nicht verglichen, sondern es gibt einen Preis, je nach Qualität der Arbeit.
Hohe Anforderung
Zum Wettbewerb präsentieren die Teilnehmer/-innen ihre Projekte an ihrem Ausstellungsstand, den die Teilnehmenden mit Postern, Fotos oder Modellen frei gestalten können. Dort finden auch die Jurygespräche statt. Sind alle Stände eingerichtet, beginnt die Begutachtung der Projekte. Beim Jurygespräch stellen die jungen Talente zunächst kurz ihr Projekt und die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit vor. Anschließend beantworten sie die Fragen der Jurorinnen und Juroren.
Jedes Fachgebiet hat eine eigene Fachjury, die aus Expert/-innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schule besteht. Die Jurymitglieder bewerten die Projekte auf Grundlage der schriftlichen Ausarbeitung, der visuellen Gestaltung des Ausstellungsstandes und der mündlichen Präsentation in einem Jurygespräch. Hier überhaupt eine Platzierung zu bekommen, ist wahrlich nicht einfach.
Erfolgreich abgeschnitten!
Im ersten Jahr war unsere Schule mit zwei Schülern dabei:
Martijn Smink (damals Kl. 11) präsentierte seine Projektarbeit zu einer Spektrometer App und belegte er damit den 2. Platz im Bereich IT/Mathematik.
Xiaotian Zheng (damals Kl. 12) schaffte es mit seiner Hackfleischanalyse auf den 3. Platz im Fachbereich Chemie.
Die Jury von Martijn bestand aus einem Informatikprofessor, einem Mathematikprofessor und einem IT-Spezialisten aus der Industrie. Bei Xiaotian waren es zwei Chemieprofessoren eine Diplomchemikerin, eine Biolehrerin, und ein Vertreter der chemischen Industrie.
Für unsere erste Teilnahme waren die Platzierungen der beiden ein großer Erfolg. Martijn hat von einer Prüferin darüber hinaus noch einen Praktikumsplatz am Max-Planck-Institut für Quantenoptik angeboten bekommen. Außerdem legte ihm die Jury nahe, dass er, wenn er das Projekt weiterverfolgen würde etwas „wirklich großes“ daraus machen könne. Für Martijn typisch hat er das jedoch rundweg abgelehnt – er möchte als nächstes gerne ein ferngesteuertes Auto bauen. 🙂 Wir werden versuchen, sein Projekt einem anderen IT-technisch begabtem Schüler zu übergeben, da es nach wie vor großes Potential hat, den Bundeswettbewerb zu gewinnen.
Zweite Teilnahme am Regionalwettbewerb Jugend Forscht an der TH Rosenheim am 25. und 26. Februar 2026
In diesem Schuljahr wurden ca. siebzig Projekte aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Geo- und Raumfahrttechnik, Technik, Mathematik und Informatik und Arbeitswerlt vorgestellt.
Schloss Neubeuern ging mit fünf Projekten an den Start und ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler, die mit insgesamt sieben Preisen mehr Auszeichnungen erhielten – mehr als eingereichte Projekte. Dies ist ein großer Erfolg für unsere Schule, besonders, da es erst die zweite Teilnahme am bayerischen „Jugend forscht”-Wettbewerb war und die Projekte auch größtenteils noch gar nicht vollendet sind:
Fachbereich Arbeitswelt:
Simon Knell entwickelt den „SeatMaker” – eine APP zur intelligenten Sitzplatzverteilung im Klassenzimmer und sichert sich damit den dritten Platz seines Fachbereiches.
Fachbereich Chemie:
Denitrifikation – Johannes Mazenik erforscht eine effiziente Methode zur Isolierung von Nitrit im Trinkwasser
Elisabeth Feigenberg sagt den berüchtigten K.O.-Tropfen mit ihrem Gbl-Nachweis den Kampf an.
Mit der Erfindung einer Haltbarkeitsfolie zur Feststellung der Frische von abgepacktem Geflügelfleisch erreichen Hannah Wiedholz, Addis Amadou und Alexander Li den 2. Platz ihres Fachbereichs und einen zusätzlichen Sonderpreis.
Fachbereich Technik:
Matteo Viandt gewann mit seiner E-Bike Ladestation einen Sonderpreis im Fachbereich Technik
Das motivierende Gefühl dieser erfolgreichen Wettbewerbsteilnahme überträgt sich auf das gesamte MINT-Team. So wird Schloss Neubeuern zum Wettbewerb im nächsten mit den Weiterentwicklungen und natürlich auch mit neuen Forschungsprojekten antreten.
Partner
Externe Partner bereichern den Unterricht
Schloss Neubeuern sucht stets neue Wege, um die sehr unterschiedlichen Bereiche der MINT-Fächer zu präsentieren und zu fördern, den SchülerInnen Projekte zu vermitteln anhand derer sie ihre Interessen ausleben können. Darum ist der Schule sehr daran gelegen, externe Partner zu finden, die sie darin unterstützt.
Schloss Neubeuern ist Partnerschule der TUM
Sie unterstützt die Schule regelmäßig bei verschiedensten Veranstaltungen, wie dem Forschungscamp auf der Heuberghütte, den Experimentiertagen der Q 12, mit individueller Hilfe bei Projekten und durch Studienberatung.
Projektunterstützung vielfältiger Art
erhält das MINT-Zentrum außerdem vom Helmholzzentrum München und lokale Unternehmen, wie Clariant in Heufeld oder Zeiss in Neubeuern bieten den SchülerInnen immer wieder Exkursionen und unterstützen sie bei ihren Forschungsprojekten mit ihrem Know-How und Materialien.